15.04.2026

Forum der Integration 2026

Sicherheit, Schutz von Bedürftigen und Rolle der Zivilgesellschaft in Migration und Integration waren Themen des Forums der Integration 2026.

Auch dieses Jahr war die FES-Slowakei mit dabei beim Forum der Integration von Human Rights League Slovakia. Das Themenspektrum der Konferenz war breit. Eröffnet wurde das Forum mit einer Diskussion der Botschafter und Botschafterinnen Frankreichs, der Niederlande, Kanadas und Großbritanniens über Sicherheit in der neuen Weltordnung und über die Rolle der Slowakei in der Europäischen Außenpolitik.  Alle beteiligten bestätigten eine klare Zustimmung der europäischen und kanadischen Haltung zur russischen Aggression gegenüber der Ukraine, die zugleich eine Bedrohung für Demokratien darstellt.

Im weiteren Block der Konferenz wurde zunächst der Pakt für Migration und Asyl seitens der Vertreterin der Europäischen Kommission vorgestellt. „Für eine effektive Steuerung der Migration sind wir alle verantwortlich, sowohl die Mitgliedstaaten als auch die Europäische Kommission“, erklärte Ivana Mustra von der Europäischen Kommission . 

Im Rahmen anschließender Paneldiskussion wurde das Themenfeld des Schutzes gefährdeter Personen in der Migrations- und Integrationspolitik erörtert. Hier prägten die Beiträge des Ombudsmannes der Slowakei für Menschenrechte, des Kinderkommissars, sowie eines Vertreters des Migrationsamtes des Innenministeriums das Programm. 

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den aktuellen Herausforderungen der Philanthropie und des Zivilsektors beim Schutz und der Unterstützung von Menschenrechten sowie den Bedürfnissen benachteiligter Gruppen. Vertreter der Volkswagen Foundation, von OZ Človek v ohrození und der Donio-Plattform diskutierten dabei auch die Finanzierung von NGOs und zeigten auf, wie Organisationen innovative und wirkungsvolle Konzepte entwickeln können, um für Fördergeber attraktiv zu sein. Die Zivilgesellschaft braucht systemische Resilienz. In Krisenzeiten reagiert der gemeinnützige Sektor am schnellsten, stößt dabei jedoch an Grenzen. 

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