18.10.2018

Analyse: Das Ende der Öffentlichkeit? Wie Technologien die Demokratie gefährden

Der rasante Einsatz und der zunehmende Einfluss der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien auf die Form der öffentlichen Diskussion unserer Gesellschaften führt zu einigen revolutionären Veränderungen in der Art und Weise, wie die Menschen über soziale Ereignisse informiert werden, wie sie über soziale Phänomene untereinander diskutieren, wie sie ihre subjektiven Schlussfolgerungen ziehen und wie sie ihre politische Entscheidungen treffen.

Die Analyse der Vertretung der Friedrich Ebert Stiftung in Slowakischen Republik, kommt zu dem Schluss, dass der Einfluss der neuen Mittel, Plattformen und Applikationen, wo sich die öffentliche Diskussion immer häufiger abspielt, besonders negative Auswirkungen auf den demokratischen Charakter der Gesellschaft hat. „Die neue Informationswelt, die dank moderner Technologien mehr Wissen, Verständnis und Emanzipation des Menschen bringen sollte, ist eher durch Informationschaos, Anarchie und zunehmende Polarisierung kenngezeichnet, wobei wir uns in unseren eigenen Vorurteilen zunehmend bestätigt sehen“, schreibt zu Beginn der Analyse sein Autor, wissenschaftlicher Mitarbeiter der FES Bratislava, Robert Žanony.

Für alle, die sich für dieses Thema interessieren und für die, die eine Antwort auf die Frage suchen, wie sich unsere gemeinsame Diskussion über und in der Gesellschaft entwickelt und was die Ursachen dieses Trends sind, legen wir die Analyse in slowakischer Sprache bei.  

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