28.09.2022

Wie denkt die slowakische Öffentlichkeit über Klimawandel und Politik nach? Eine qualitative Meinungsforschung in 8 Regionen der Slowakei

Klimawandel und Maßnahmen zu seiner Eindämmung sind eines der grundlegenden Themen der heutigen Gesellschaft als auch Politik. Was bisher jedoch fehlte, war ein umfassendes, komplexes Bild davon, wie die slowakische Öffentlichkeit über dieses Thema nachdenkt.

Die Meinungen, Denkprozesse und Motive der slowakischen Öffentlichkeit, mit denen sie an das Thema herangeht, sowie die Argumente, die sie für ihre Ansichten verwendet, zu erkunden, war das Ziel des Projekts, in dem sich die FES-SK mit der Slowakischen Klimaschutzinitiative (Slovenská klimatická iniciatíva), Forscher:innen aus dem Bereich der Psychologie und Soziologie aus dem Institut 2050 sowie mit der Meinungsforschungsinstitut Actly zusammentat.

Die Umfrage lieferte Antworten auf die Fragen, ob und durch welche Erscheinungen Menschen den Klimawandel wahrnehmen welche Emotionen dieser Wandel bei ihnen hervorruft, was sie von Politikern, dem Staat oder anderen Entscheidungsträger:innen erwarten, welche Maßnahmen sie unterstützen, welche Rolle die Frage der finanziellen (Un-)Zugänglichkeit von Investitionen in ökologische Maßnahmen in ihrem Denken spielt oder was sind die Hauptmotive, warum Menschen in der Slowakei Natur und Klima schützen wollen.

Die Erkenntnisse der qualitativen Forschung ergänzten wir mit Erkenntnissen aus der großen quantitativen Forschung des Teams um J. Krajhanzel und T. Chabada (mehr dazu: institut2050.sk/vyskum-slovenska-klima-2022) und so bieten ein umfassendes Bild davon, wie die slowakische Öffentlichkeit den Klimawandel und die Politiken wahrnimmt.

Wir haben die wichtigsten Ergebnisse in 7 Verweisen zusammengefasst, für mehr Informationen sehen Sie den Forschungsbericht unten.

1. KLIMAWANDEL: ERLEBEN SCHON UŽ „AUF UNSERER HAUT“

2. UNSERE GEFÜHLE VOM KLIMAWANDEL: ANGST, MANCHMAL HILFLOSIGKEIT

3. NACHFRAGE NACH LÖSUNGEN

4. MISSTRAUEN UND KRITIK GEGENÜBER ENTSCHEIDUNGSTRÄGER:INNEN, INFRAGESTELLUNG VON MAßNAHMEN

5. MANGEL AN FASSBARE INFORMATIONEN

6. ENTSCHEIDUNGSFAKTOR: FINANZIELLE ZUGÄNGLICHKEIT

7. WORAN UND WIE SOLLEN WIR APPELLIEREN: „WIR BESCHÜTZEN DIE ZUKUNFT UNSERER KINDER, EIN GESUNDES LEBEN UND UNSERE NATUR VOR DEN AUSWIRKUNGEN DER KLIMAKRISE.“

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